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Biographie

Dominique Doujenis wurde 1971 in Athen, Griechenland geboren. 
Zur Zeit lebt und arbeitet sie in Wien.


Filme und Ausstellungen

2012 in in Berlin, Kolumbianisches Filmfestival für Menschenrechte
        in Wien, Ethnocineca Filmfestival in Wien und bei der Grünen SeniorInnenversammlung

2011 Filmpräsentation des Dokumentarfilms "Ciudad Bolivar"
        in den USA, im New York Graduate Center und Terraza 7 sowie im Houston Community College,
        in Österreich/Wien :Amnesty International, The Hub, Grüne Zentrale , Depot/Amnesty International
        in Kolumbien/Bogotá : Universidad Nacional, Sancocho Filmfestival

2011 Film im Auftrag der Stadt Wien: "View-Wirtschaft im Wandel"
2011 Fertigstellung des Kurzfilmes "Ivan Cepeda in Vienna"
2011 Buchpräsentation im Lateinamerikainstitut und Buchrezension in der Zeitschrift "Lateinamerika Anders"
        Von "Guatemala -Martirio de una Reina"
2011 Fertigstellung des Kurzfilmes "We are united for global change!"
2011 Fertigstellung des Kurzfilmes "Machen wir uns stark!"
2011 Fertigstellung des Kurzfilmes "My mind is not a military target"
2011 Vortrag an der Universität Wien: “Frau und Alter
2011 Vortrag und Vernissage zum Thema “Frau und Alter"
        Ort: „Frauenhetz“ - Feministische Bildung, Kultur und Politik
2011 Cinemarkt Kino: „Kurzfilme im 16.“, 7. April 20 Uhr, Brunnengasse 71, 1160 Wien
2011 Fertigstellung des Kurzfilmes "100 Jahre Frauen Power"
2011 Auslagengestaltung im Auftrag der Grünen Wien zur Feier der 100 Jahre Frauentag
2011 Grafische Arbeit für die Grünen Österreich
2011 Workshopleitung im Rahmen der Initiative "Fem Power Netz" zum Thema: Frauen in Ein Personen Unternehmen-Entlohnung statt Belohnung

2010 Fertigstellung der Illustrationen zum Buch „Pezzel und Brumm, Band II“, herausgegeben von
        August von Goethe Literaturverlag, Frankfurt

2010 Erstellung des Dokumentarfilmes „Ciudad Bolívar – Mosaik einer  Realität“ für Fernsehen und Kino in Europa und Lateinamerika
2010 Erstellung des Filmes „Drei in Einem“ im Rahmen von SOHO Ottakring /Ethnocineca.
        Aufgeführt im Kosmos Theater, ausgestrahlt im Okto TV-Sender

2009 Uro-Buddy wird im Patientengarten des großen Wiener Spitals  Rudolfstiftung enthüllt
2009 MECA gallery
        Mediterráneo Centro Artístico in Almería, Andalucía , Spanien
2009 Fundación Fernando Villalón, "Woman - Caleidoscopio" Sevilla, Spanien
2009 Mitglied der Jury beim Malereiwettbewerb, organisiert von der
        "Casa Cultural Colombiana"-Wien

2008 Präsentation des bemalten öffentlichen Objektes "Buddy", Stuttgart
2008 Kiwani´s Club, Bad Ischl

2007 Uro-Buddy Skulptur wird anlässlich des 100-jährigen Kongressjubiläums der Deutschen Gesellschaft
        für Urologie im Berliner Kongresszentrum zum ersten Mal präsentiert
2007 Berlin Internationales Kongresszentrum "Bärenillustrationen"
2007 Salzburg Congress, <Gynaikes>
2007 Stift Melk, <Kunst für Menschen in Not>
2007 Haus Rossau, <Die reife Frau>

2006 Urania/Lange Nacht der Museen
2006 MOYA, Young European Artists

2005 ORF "Griechischer Herbst"
2005 Rudolfstiftung, Urologische Abteilung
2005 "Panta Rei - Alles fliesst", Raiffeisenbank, Wien
2005 MUMOK Walter Koschatzky Wettbewerb, Wien
2005 MAK, Kunstauktion

2004 Rudolfstiftung, Urologische Abteilung
2004 Art-Project

2003 Palais Palffy, Wien
2003 Schlussausstellung, Sommerakademie Salzburg
2003 Rudolfstiftung, Wien

2002 Volvo Center, Salzburg
2002 Schlussausstellung, Sommerakademie Salzburg
2001 Galerie Inspection, Wien
2000 "Aktmalerei", KVH Lazarettgasse, Wien
1998 "Mitarbeiterportraits", Invest Kredit, Wien
1997 "Artist on the Beach", Cottesloe/Australien

Ausbildung
2009 Polycollege Wien, "Drehbuch-Kamera-Schnitt: Der Dokumentarfilm"
2003 Jacobo Borges, Sommerakademie Salzburg
2002 Irina Nakhova, Sommerakademie Salzburg
1998 Skulptur- und Malwerkstatt Cottesloe/Australien
1995-2000 Fritz Martinz, KVH Lazarettgasse, Wien
1991-1995 Studium der Soziologie und Politikwissenschaft
Universität Wien
1990 Swarthmore College/USA
1977-1990 Deutsche Schule Athen

Sprachkenntnisse
Deutsch
Griechisch
Englisch
Spanisch
Französisch
Italienisch

Sammlungen / Ankäufe
Wiener Städtische/Ringturm 
Rudolfstiftung 
Volvo Center Salzburg 
Farco Pharma/Köln 
Österreichische Gesellschaft für Urologie und Andrologie 
Bayrische Urologenvereinigung  Leitende Ärzte Wiens
August von Goethe Literaturverlag, Frankfurt



Peter Turrini über das künstlerische Werk von Dominique Doujeni
s

Was meinen theatralischen Kopf ein Leben lang beschäftigt, ist das Verhältnis zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit, zwischen Vorfindung und Erfindung. Neigte ich früher dazu, der Natur der Dinge und Menschen den Vorzug über die Ausdenkung zu geben, so fühle ich mich zunehmend der Willkür des Phantasierens verpflichtet. Wenn eine Geschichte ihren Anker in der Wirklichkeit hat, erlaube ich mir mehr und mehr den freien Flug der Ausdenkung.

Ich sah in Dominique Doujenis Bildern ein sehr gelungenes Verhältnis zwischen Vorfindung und Erfindung. Die Vorfindung, die Natur, kam mir in einer Gestalt entgegen, die ich besonders gern habe: als Wasser, als Licht, als Sonne, als Sand. Ich habe mehr als ein Jahr in Griechenland gelebt und bin, ein dem Süden Verfallener. Dominique Doujenis hat ihre biografischen Wurzeln in Griechenland, sie hat diese archaischen Elemente der Natur buchstäblich vorgefunden, aber was hat sie aus ihnen gemacht? Sie hat sie, immer von der Wirklichkeit vor ihren Augen und unter ihren Füßen ausgehend, in Strömungen, in ein scheinbar leichtes Spiel verwandelt; sie hat die Elemente durcheinandergewirbelt, ihre Schwerkraft aufgehoben, sie hat der Natur eine neue, eine andere Erscheinung gegeben.

Wenn man das Wesen der Natur verläßt, mit ihm zu spielen beginnt, geschieht etwas unbestimmbares, irritierendes. Gibt sich der Frauenkörper auf den Bildern lustvoll und selbstvergessen den Bewegungen, den Strömungen des Wassers hin, oder ist sie ein Ausdruck der Zerrissenheit, von Qual?

Wer sich mehr und mehr von der Vorfindung in die Erfindung wagt, gerät in aufregende Möglichkeiten: was uns trägt, zerbricht. Was uns bindet, zerreißt. Was uns schweben läßt, kann uns in die Tiefe ziehen.

Es ist ein interessantes Paradoxon der Kunst, daß eine Malerin wie Dominique Doujenis, die es sehr weit mit ihren Phantasien, mit der Verwandlung treibt, dann doch wieder in unser aller Wirklichkeit landet. Das setzt Mut und Können voraus und zieht meinen großen künstlerischen Respekt nach sich.

Palais Palffy
September 2003

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