von Dominique Doujenis (Österreich) und David García (Kolumbien)
gefilmt und produziert. Zwischen 2006 und 2010 fuhren sie mehrmals in die Slums von Bogotá und interviewten Experten zum Thema. Laut Mike Davis "Planet of Slums, 2006" ist Ciudad Bolívar, im Süden Bogotás, der drittgrösste Megaslum der Welt, mit mehr als 2 Millionen Einwohnern. Neben der extremen Armut, die man hier antrifft, ist die Auswirkung des internen Konfliktes im Lande, gerade in diesem sozial extrem benachteiligten Randgebiet besonders stark zu spüren. Die humanitäre Krise tritt hier klar zu Tage etwa in Form von Vertreibung, Sozialer Säuberung und extralegaler Hinrichtungen. Was man hier aber auch vorfindet, ist ein starker Widerstandsgeist und menschliche Sensibilität, die einen zutiefst ergreifen. Eigeninitiativen im Bildungsbereich und der Selbstverwaltung, sowie künstlerische Ansätze, wie mit Armut umgegangen werden kann, machen Mut und zeigen auf, wie menschliche Würde und ein Gefühl der Sicherheit zurückerlangt werden können.
Bisher wurde der Film gezeigt:
in den USA, im New York Graduate Center und Terraza 7 sowie im Houston Community College,
in Österreich/Wien : The Hub, Grüne Zentrale, im Depot/Amnesty International
in Kolumbien/Bogotá : Universidad Nacional, Sancocho Filmfestival
2012 wird er gezeigt:
in Berlin, Kolumbianisches Filmfestival für Menschenrechte
in Wien, Ethnocineca Filmfestival in Wien und bei der Grünen SeniorInnenversammlung

